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In Logabirum gibt es für Tura-Baskets nichts zu holen

Bericht vom 26.09.2010 (Peter Adena)
Durch die 68:87-Niederlage bei Aufsteiger Fortuna Logabirum verabschiedet sich Tura bereits aus dem Titelrennen.

LOGABIRUM - Die Zahlen auf der Anzeigentafel sprachen am Ende eine deutliche Sprache. 68 Punkten der Tura-Baskets Marienhafe standen 87 der Heimmannschaft gegenüber. Durch die zweite Niederlage im dritten Saisonspiel haben sich die Brookmerlander bereits zu diesem frühen Zeitpunkt aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet. "Darüber brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen. Der Zug ist abgefahren", meinte Baskets-Spieler Michael Müller nach der verdienten Niederlage bei Fortuna Logabirum.

Die Gastgeber unterstrichen von Beginn an ihre Ambitionen und setzten Tura sofort unter Druck. Marienhafe konnte zwar mit 2:0 in Führung gehen, doch dies sollte die einzige Führung der Gäste bleiben. Danach übernahm Logabirum das Kommando und erspielte sich einen 18:7-Vorsprung (8.). Besonders Fortuna-Youngster Alan Ahmad erwischte einen starken Tag und erzielte im ersten Viertel gleich zwölf Punkte. Nach den ersten zehn Minuten hieß es 23:13 für Logabirum.

Im zweiten Viertel kamen die Baskets aus Marienhafe etwas besser ins Spiel und konnten sich leichte Vorteile erarbeiten. Die Fortunen leisteten sich in der Verteidigung einige Unachtsamkeiten. Bis Mitte des Spielabschnitts kamen die Gäste wieder auf 25:31 heran (5.). Allerdings verpassten es die Turaner, mehr Kapital aus dieser Schwächeperiode der Logabirumer zu schlagen, so dass es mit einem 32:39-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer in der Sporthalle Logabirum zunächst eine über weite Strecken ausgeglichene Partie. Dabei machte es Marienhafe dem Aufsteiger leicht, den Vorsprung zu halten. "Um die Partie zu drehen, haben wir einfach zu viele Chancen liegen gelassen", sagte Baskets-Sprecher Oliver Heinenberg. Logabirum konnte den Vorsprung zwischenzeitlich sogar wieder auf 51:39 ausbauen. Durch sieben Punkte von Center Jan Meyer kämpfte sich Tura aber erneut zurück und es ging mit 48:55 aus Sicht der Gäste ins Abschlussviertel.

Die Entscheidung fiel dann aber bereits in den ersten drei Minuten des vierten Viertels. Die Fortuna zog wieder auf 62:50 davon. Von diesem Rückschlag konnte sich Tura nicht mehr erholen. In der Schlussphase konnten die Gastgeber die Führung sogar noch weiter ausbauen. "Das war heute vor allem eine konditionelle Geschichte", nannte Jan Meyer den Hauptgrund für die am Ende deutliche Niederlage. "Der Gegner war heute einfach besser", ergänzte Ingo Oltmanns. Logabirum übernimmt durch den Erfolg mit 6:0 Punkten die Tabellenführung.

Tura-Baskets: Bley (2), Heinenberg (7), Janssen (15), Knippelmeyer, J. Meyer (26), W. Meyer (4), Müller (8), Oltmanns (2), Schwarz (4).