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Kleiner Kader verliert spielerische Linie

Bericht vom 16.02.2018 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Nach guten 20 Minuten unterliegen Marienhafer 30:37 in Diepholz

Eine Halbzeit haben haben die Verbandsliga-Handballer von TuRa Marienhafe in der Mühlenkamphalle mitgehalten. Als die heimstarke HSG Barnstorf/Diepholz II nach dem 15:11 zur Pause die Fehler der Brookmerlander zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzte und auf 20:13 (36.) davon zog, war die Partie früh entschieden. Der kleine Kader der Gäste kämpfte weiter um eine Ergebniskorrektur, die deutliche 30:37-Niederlage gegen den favorisierten Tabellenfünften ließ sich aber nicht mehr verhindern. TuRa-Trainer Helmut Kramer lobte die gute Moral: „Die Mannschaft hat bis zuletzt alles versucht. 30 Tore hätten zu einem Punktgewinn reichen müssen. Da wäre mehr drin gewesen.“ In der Abwehr aber mussten die Marienhafer nicht nur weiterhin auf Nico Krüger verzichten, dessen Knöchelprobleme noch nicht ausgestanden sind. Überschattet wurde die Partie in Diepholz von der Verletzung von Sören Rossow. In der 40. Minute erhielt der Marienhafer im Angriff unabsichtlich einen Schlag auf den Kehlkopf und musste darauf mehrere Minuten lang auf dem Spielfeld behandelt werden. Auch der Betreuer der HSG II kümmerte sich um ihn, gestützt von zwei Mannschaftskameraden ging es erst nach fünf, sechs Minuten von der Spielfläche. Die Halsverletzung zwang Rossow zur Aufgabe. So mussten die Gäste ihren Mittelblock komplett umstellen. Im Angriff gab es für den kleinen Kreis der Rückraumspieler keine Verschnaufpause. Mit 15 Toren, davon neun in der zweiten Halbzeit, führte Spielertrainer Nils Mosel die Oberliga-Reserve zum siebten Sieg im siebten Heimspiel der Saison. Gegen den Rechtsaußen fand TuRa-Keeper Marcel Jacobs kaum ein Gegenmittel. Der Start verlief gut für die Marienhafer: Gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Gäste hatten sie Varianten mit viel Bewegung einstudiert und führten so zwischenzeitlich gar mit 7:5 (11.). Bis zum 8:8 (20.) blieb das Geschehen offen. Darauf verlor TuRa seine spielerische Linie. Die Gastgeber legten ein 13:8 (27.) vor und blieben über 28:20 (45.) auch in der zweiten Halbzeit die dominierende Mannschaft.

TuRa: Jacobs, Haneburger – Peters (1), Tido Poppinga (1), Folkerts (2/1), Rossow (4), Lücken (13/6), Jörn Janssen (2), Bron (4/1), Menke Poppinga (3).