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TuRa auf konditionellem Prüfstand

Bericht vom 09.11.2018 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Marienhafer wollen morgen in eigener Halle gegen die HSG Osnabrück punkten

Das erste Auswärtsspiel als Interimstrainer der Landesliga-Handballer von TuRa Marienhafe hat Sören Rossow verloren. Dem 27:26-Erfolg beim Heimdebüt über Altes Amt Friesoythe ließen seine Schützlinge in der Vorwoche ein 25:32 beim TV Bissendorf-Holte II folgen. Doch mit der Leistung beim Aufsteiger war der junge Coach gar nicht einmal so unzufrieden, wie es das klare Ergebnis vermuten lässt. Denn 35 Minuten lang hielten die Marienhafer glänzend mit, ehe man auf die Verliererstraße geriet. Morgen präsentieren sich die abstiegsgefährdeten Brookmerlander wieder dem heimischen Publikum. Um 19.15 Uhr empfangen sie in der Kurt-Knippelmeyer-Halle die HSG Osnabrück. In Bissendorf agierten die Marienhafer in der Abwehr deutlich aggressiver und machten dem Gegner das Leben schwer. Über die Gründe für den Einbruch nach der Pause hat sich Rossow einige Gedanken gemacht. Er hofft, dass keine konditionellen Defizite dahinterstecken. „Ich denke, dass wir Sonnabend nach dem Osnabrück-Spiel Bescheid wissen, woran es lag“, sagte der Student, der sich nach dem kurzfristigen Ausstieg von Adrian Ghimes bereit erklärt hat, bis zum Ende der Hinrunde die Verantwortung zu übernehmen. An ein Comeback als Spieler ist aufgrund einer Schulterverletzung nicht zu denken. Auch die Osnabrücker haben vor Saisonbeginn einen Trainerwechsel vorgenommen. Timm Dietrich zog es nach drei Jahren Tätigkeit für die HSG zurück Richtung Heimat in der Nähe von Hannover. Olaf Hünnefeld, der bereits Oberliga-Erfahrungen in Bissendorf-Holte sammelte, trat seine Nachfolge an. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Friesoythe (27:28) und der Reserve von Bissendhorf-Holte (27:30) fanden die Gäste in die Spur und weisen inzwischen eine ausgeglichene Punktebilanz (6:6) auf. Die dritte Pleite setzte es bei Tabellenführer MTV Aurich. Selbst elf Tore von Jan-Nicolas Pötter konnten das 23:27 nicht verhindern. Mit Jan Wendte verfügen die Osnabrücker zudem über einen starken Linkshänder. Auch am Kreis sind sie gut besetzt. „Das wird eine richtig harte Nuss für uns“, weiß Rossow, der sich über die gute Trainingseinstellung seiner Spieler freut. „Bislang waren immer mindestens zehn Leute in der Halle.“ Jörn Janssen klagte am Dienstag über Muskelprobleme, die sich inzwischen verschlimmert haben. Er steht morgen nicht zur Verfügung.