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TuRa ärgert den Favoriten kräftig

Bericht vom 11.02.2019 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Marienhafer bleiben lange Zeit mit dem Aufstiegsaspiranten TV Dinklage auf Augenhöhe

Nach der 25:37-Heimpleite im Hinspiel haben die Landesliga-Handballer von TuRa Marienhafe den Aufstiegsaspiranten TV Dinklage beim Wiedersehen kräftig geärgert. Bei einer Drei-Tore-Führung in der 45. und dem 20:19 in der 52. Minute sah es zwischenzeitlich sogar nach der Chance auf einen  Punktgewinn für die Brookmerlander aus. Zur großen Überraschung reichte es im Endspurt zwar schießlich nicht, der Favorit nutzte technische Fehler und eine Überzahl aus. Die TuRa-Handballer aber konnten nach der diesmal nur knappen 21:24-Niederlage (12:11) erhobenen Hauptes die Halle verlassen und nahmen viel Selbstvertrauen sowie Zuversicht für die anstehenden Aufgaben im Kampf um den Klassenerhalt mit. „Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert. Wir sind vollauf zufrieden. Darauf lässt sich super aufbauen“, lobte Tobias Ihben. Der eigentliche Coach der weiblichen A-Jugend der Marienhafer vertrat den verhinderten Sören Rossow in Dinklage auf der Trainerbank. Unterstützt wurde Ihben dabei von Keno Lücken. Der langjährige Leistungsträger von TuRa, der in Oldenburg studiert und inzwischen für den Oberligisten TSG Hatten/Sandkrug spielt, stärkte seinen ehemaligen Mitspielern damit offiziell den Rücken. Diese setzten die Vorgaben von Rossow gut um. Und gaben das Lob postwendend zurück: „Das Coaching von Tobias und Keno hat gut funktioniert. Sie haben uns gut eingestellt“, sagte Außenspieler Jörn Janssen. Von Beginn boten die Marienhafer dem heimstarken Favoriten die Stirn und sorgten für ein ausgeglichenes Geschehen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Rückraum der Dinklager, in dem der routinierte und torhungrige Spielmacher Kim Pansing fehlte, stellte TuRa von einer 5:1-Abwehr auf eine defensivere, kompakte Variante um, die auch den Kreisläufer des Gegners immer wieder stoppte. Zwischen den Pfosten gefiel Stefan Spinneker mit einer guten Leistung. Während das einseitige Hinspiel nach einem Fehlstart bereits zur Pause entschieden war, hielt TuRa diesmal erfolgreich dagegen. Nach dem 4:4 (12.) legten die Gäste immer wieder einen Treffer vor. Dem 10:10 (25.) ließen sie mit dem 12:10 (28.) durch Remmer Janssen erstmals eine Zwei-Tore-Führung folgen. „Wir haben super mitgehalten“, lobte Ihben. Die von Rossow geforderte gute Abwehrarbeit als wichtige Basis brachte immer wieder Ballgewinne für Gegenstöße. Wenn es nicht übers Tempo funktionierte, spielte die junge Marienhafer Mannschaft, die auf den verletzten Gernold Lengert verzichten musste, ihre Angriffe geduldig aus. Einziges Manko: Von sechs Siebenmetern wurden nur zwei verwertet. Ein 14:15 (38.) münzte TuRa in Überzahl durch die Tore von Daniel Schrainer (2), Jörn Janssen und Menke Poppinga in ein 18:15 (45.) um. Dem 19:17 (50.) von Spielmacher Jonas Speckmann ließ Kreisläufer Patrick Peters das 20:19 (52.) folgen. In den letzten acht Minuten aber lief nach der kräftezehrenden Partie nur noch wenig zusammen, einzig ein Treffer gelang. Technische Fehler im Angriff der Gäste bestrafte Dinklage mit einfachen Treffern und zog mit einem Fünf-Tore-Lauf spielentscheidend auf 24:20 (59.) davon. Beim 20:22 (57.) hatte Remmer Janssen eine Zeitstrafe erhalten. Auch ohne (nicht zu erwartendes) Zählbares überwog klar die Zufriedenheit bei TuRa. Ihben: „Besonders auf dieser sehr guten Abwehrleistung kann aufgebaut werden.“ Auch die bis zu zwei Punkte besseren, direkten Konkurrenten HSG Nordhorn II und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben verloren.

TuRa Marienhafe: Spinneker, Jungvogel – Peters (3), Tido Poppinga (3), Remmer Janssen (1), Frerichs (4), Schrainer (2/1), Jörn Janssen (1), Bohlken, Menke Poppinga (1), Krüger, Speckmann (6/1).

Bilder zum Bericht:


Voller Einsatz im Abstiegskampf. Jonas Speckmann traf in Dinklage insgesamt sechs mal. Der Spielmacher von TuRa erzielte auch das 19:17 für Marienhafe in der 50. Minute.