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TuRa findet Trainer in den eigenen Reihen

Bericht vom 14.06.2019 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesicher Kurier

Nachwuchscoach übernimmt Herrenteam

Klaus Näckel heißt der neue Trainer der Handballherren von TuRa Marienhafe in der Landesliga. Der ehemalige Düsseldorfer wohnt seit zweieinhalb Jahren in Ostfriesland. Im vergangenen Sommer stieg er bei TuRa als Coach der weiblichen Jugend C ein und war für die kommende Serie zunächst für die B-Jugendspielerinnen eingeplant. „Nach mehreren Gesprächen freuen wir uns, mit ihm jetzt unseren neuen Herrentrainer präsentieren zu können“, erklärte gestern der neue Abteilungsleiter Tido Poppinga, der selbst beim Brookmerlander Aushängeschild spielt, auf KURIER-Anfrage. Näckel reize besonders derUmgang mit jungen Spielern. Mit dem in Norden wohnenden Rheinländer ist damit der Nachfolger von Sören Rossow gefunden, der zum Ende der Hinrunde als Interimstrainer für den zurückgetretenen Adrian Ghimes eingesprungen war. Unter der erfolgreichen Regie von Rossow wurde der zweite Abstieg in Folge verhindert, aus beruflichen Gründen zog sich der langjährige Leistungsträger zurück. Nun erzielte TuRa mit Näckel einmal mehr eine interne Lösung. Am Dienstagabend wurde im Abschlussgespräch mit Tido Poppinga, Ute Stüben und Holger Poppinga aus der Spartenleitung sowie Männerwart Helmut Kramer und Ex-Trainer Rossow die Zusammenarbeit vereinbart. Mit am Tisch saß A-Jugendtrainer Roger Scheweling, der auch die zukünftige Unterstützung durch sein Nachwuchsteam zusagte. „Das war für Klaus sehr wichtig. Schließlich sind unsere A-Jugendlichen wichtige Stützen unserer Herrenmannschaft“, so Tido Poppinga. Der neue Kader wird weiter verjüngt, erneut gingen erfahrene Spieler. „Unser Ziel heißt wieder Klassenerhalt. Auf längere Sicht wollen wir eine Mannschaft aufbauen, die dann wieder oben mitspielen kann.“ Poppinga lobt die große Erfahrung von Näckel. Die Nachwuchsarbeit bei TuRa habe er hervorragend geleistet. Nach einem Kennenlern-Wochenende startet die Vorbereitung auf die neue Saison in der Landesliga Weser-Ems voraussichtlich am 9. Juli. Die sportliche Wiege vonNäckel steht in Düsseldorf. Beim ART leistete er über viele Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Als D-Jugendlicher kam er in den 1970er-Jahren zum Handball, diesem Sport ist er seit nunmehr rund 45 Jahren verbunden. Im Alter von 32 Jahren startete er 1997 seine Trainerlaufbahn. In seinen vielen Jahren beim ART betreute er bis 2017 verschiedene Alters- und Leistungsstufen, vorwiegend die B- und C-Jugend. Von 2003 bis 2010 wechselte Näckel als Jugendtrainer zum NeusserHV, ehe er zurückkehrte. Dreimal wurde „der exzellente Jugendtrainer“, so der ART, mit seinen Nachwuchsteams Niederrhein und Westdeutscher Meister, dazu Deutscher Meister. Der 54-Jährige ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Näckel ist gelernter Gärtner. 20 Jahre war er selbstständig. Gesundheitsbedingt musste er den Betrieb 2012 verkaufen. Als Handballer spielte er in der Verbandsliga und der Landesliga. Näckel: „Als Trainerteam haben wir es geschafft, viele Spieler auszubilden, die sich in der Ersten und Zweiten Bundesliga etabliert haben.“