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TuRa HANDBALL Spartenversmmlung 2020

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Schwache TuRa zeigt sich abstiegsreif

Bericht vom 10.03.2020 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesicher Kurier

Marienhafer enttäuschen bei 32:37-Heimpleite gegen Wilhelmshavener SSV

Dass nach vier Erfolgen in vier Heimspielen am Stück die Aufgabe gegen den auswärts bis dahin noch sieglosen Tabellennachbarn Wilhelmshavener SSV keineswegs ein Selbstläufer ist, wurde den Handballern von TuRa Marienhafe deutlich vor Augen geführt. Mit dem 32:37 (15:16) gegen die Jadestädter riss nicht nur ihre Serie. Die auf ganzer Linie enttäuschenden Brookmerlander ließen damit fahrlässig zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Weser-Ems liegen. „Das war ein rabenschwarzer Sonnabend mit einer verdienten Niederlage, die zu 100 Prozent selbstverschuldet war“, ärgerte sich TuRa-Trainer Klaus Näckel. An diesem Abend präsentierten sich die Marienhafer in einer sehr ruhigen Kurt-Knippelmeyer-Halle vor einem enttäuschten Publikum bei Weitem nicht wie ein Landesligist: „So steigt man ab“, sagte Näckel. Die Statistik unterstreicht das überraschende Leistungstief: 20 Fehlwürfe aufseiten von TuRa zählte Näckel. 20 Fehler in der Abwehr machten den Gästen das Toreschießen leicht. Ohne Justin  Pascal Herrmann, ihren Spielmacher und Torjäger, kamen die Wilhelmshavener immer wieder über den Kreis zum Erfolg. Näckel ordnete verschiedene Abwehrkonstellationen an, TuRa fand keine Gegenmittel gegen die einzige  Angriffstaktik der bis dahin nur zwei Punkte besseren Gäste. Dem TuRa-Trainer war bereits nach wenigen Spielminuten klar, dass es ein schwieriger Spieltag werden würde. Keine Körperspannung und keine Kommunikation, dafür vielmehr Schuldzuweisungen waren das falsche Rezept. „Die Gäste waren nicht besser. Wir waren durch die Bank grottenschlecht“, monierte der Marienhafer Coach. Nach einem 0:2 (1.) und 2:4 (5.) sorgten zwei annehmbare Phasen für das 9:9 (14.) und 14:12 (21.). Auch wenn das Spiel über 21:20 (38.) und 25:27 (48.) lange ausgeglichen blieb, hinterließen die Marienhafer nie das Gefühl, wirklich für einen Punktgewinn infrage zu kommen. Beim 29:32 (53.) und 32:25 (59.) fehlte der Schlussspurt der vorangegangenen Heimspiele. Derweil punktete die Konkurrenz im Abstiegskampf. „Wir haben unsere Situation in diesen 60 Minuten deutlich verschlechtert“, sagte Näckel. Seine Ansage: „Jetzt sind die Jungs in der Pflicht. Sie müssen jetzt richtig mitziehen, um die Wende zu schaffen. Oder das Wilhelmshaven-Spiel war schon der K.o.“ 

TuRa Marienhafe, Schwitters, Jungvogel – Peters (5), Kramer, Tido Poppinga (6/1), Bohlken (1), Schrainer (3/2), Janssen (4), Kurtz (1), Dallügge (1), Menke Poppinga (9/4), Krüger (2), Borchert, Maaß.