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35 Jahre Judo-Sparte bei TuRa 46 e.V. Marienhafe

Bericht vom 24.11.2015 (Horst Zimmermann)
Vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen des Judos. Am Samstag wurde das 35 jährige Bestehen der Judo-Sparte von TuRa 46 e.V. Marienhafe gefeiert. Alles begann mit der Selbstverteidigungsschule von Frerich Rüst im Sommer 1979 im Saal der Gaststätte „Doden“ in Upgant-Schott.

35 Jahre Judo-Sparte in Marienhafe


Vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen des Judos. Am Samstag wurde das 35 jährige Bestehen der Judo-Sparte von TuRa 46 e.V. Marienhafe gefeiert. Alles begann mit der Selbstverteidigungsschule von Frerich Rüst im Sommer 1979 im Saal der Gaststätte „Doden“ in Upgant-Schott. Durch die große Teilnehmerzahl und dem Zuspruch in Marienhafe zum Judo wurde durch Frerich Rüst und Engelbert-Heye Kirsche am 13. November 1980 die Judo-Sparte von Tura 46 e.V. Marienhafe gegründet. Und auch noch heute nach 35 Jahren leitet Engelbert-Heye Kirsche erfolgreich die Judo-Sparte. Zum eingeladenen Fest waren Vertretungen der Samtgemeinde Brookmerland, und der Bürgermeisterin der Gemeinde Marienhafe erschienen. Der erste Vorsitzende von TuRa Marienhafe Heiko Cordes war mit seiner Frau Anne Cordes erschienen. Von offizieller Seite des Judo wurde Jenko Gerdes 1. Vorsitzender und Jugendreferent des Judo- Arbeitskreises Ostfriesland (JKO) und als Vertretung des Niedersächsichen Judoverbands (NJV) begrüßt. Zudem waren viele Ehemalige wie z.B. Frerich Rüst und Eltern der Einladung gefolgt. Am Samstagnachmittag wurde die Veranstaltung durch Engelbert-Heye Kirsche eröffnet. In seiner Rede blickte er auf 35 Jahre Judo zurück. Dabei ging er auf einige Ereignisse ein, die in Erinnerung blieben. Wie z.B. das im Jahr 1987 unter der Leitung von Siegfried Beyer die erste Judo-Safari durchgeführt wurde. Im gleichen Jahr wurde durch die Teilnahme an der Judo-Safari eine Trainingseinheit mit dem Olympia Sieger von 84 Frank Wienecke gewonnen. Zwei Jahre später nahmen die Erwachsenen Judoka an dem Judosportabzeichen teil. Sowohl die Judo-Safari als auch das Judosportabzeichenfinden immer noch große Beliebtheit und werden jedes Jahr im Sommer durchgeführt. Im Jahre 1990 beschlossen Engelbert-Heye Kirsche und Yoshifumi Takahashi vom SV Alfhausen bei einem Lehrgang den Eltern der Judokinder je ein Wochenende im Jahr den Judosport näher zu bringen. Die „silberne Hochzeit“ fand in diesem Jahr in Marienhafe statt. Über die Jahre wurden zahlreich Lehrgänge in Marienhafe ausgerichtet. Hierzu zählen unter anderem Judo-, Selbstverteidigungs-, und Ju-Jutsu-Lehrgänge. Zudem konnte der Verein einen Aikidolehrgang mit Klaus Gregor veranstalten.


Heute trainieren Gabriele Graf und Thomas Slink unter Mithilfe von Mathias Kok gemeinsam die Kindergruppen. Engelbert-Heye Kirsche, Jens Lange, Carsten Lisson, Horst Zimmermann trainieren die Erwachsenen. Alle Trainer besitzen die C-Lizenz. Engelbert-Heye Kirsche betonte das er sich immer auf seinen Trainerstab verlassen kann und ohne diesen die Veranstaltung nicht stattgefunden hätte. Zum Dank überreichte er jedem ein Buch vom Judo Gründer Jigoro Kano.


Frerich Rüst lobte in seiner anschließenden Rede die gute Arbeit des Judo Vereins. Zudem sei er stolz immer noch ein Mitglied des Vereins zu sein, obwohl er in der Nachbargemeinde seinen eigenen Verein hat. Er blickte auf die Anfänge im Jahre 1980 zurück und betonte dabei, wie schwer es war, damals Judo in Ostfriesland auszuüben. Wenn Judoka Lehrgänge besuchten oder Prüfungen ablegen wollten, war dies immer mit sehr viel Aufwand verbunden, da die Judoka ganz nach Hannover fahren mussten. Nach der Wiedervereinigung musste er beruflich in die neuen Bundesländer und ist froh darüber, dass Engelbert-Heye Kirsche und Siegfried Beyer den Judo- Verein solide weiter geführt haben und weiter führen.

Der letzte Redner war Jenko Gerdes vom JKO. Er würdigte die Arbeit von Engelbert-Heye Kirsche und verwies auf seine erbrachten Leistungen. Engelbert-Heye Kirsche führte und führt nicht nur den Verein als 1. Vorsitzender seit 35 Jahreen sondern war auch aktiver Judokämpfer in der zweiten Bundesliga. Durch seine Erfolge wurde er auch zum Sportler des Jahres bei TuRa Marienhafe gewählt. Zudem hat er sich in der Vergangenheit immer wieder aktiv in die Geschehnisse und Leitungen des JKO und der Judo-Kampfgemeinschaft Ostfriesland (JKGO) eingebracht. Neben den Verdiensten im Judo-Sport trägt Engelbert-Heye Kirsche die goldene Ehrennadel des Landessportbundes. Am Ende seiner Rede sagte Jenko Gerdes, das Engelbert-Heye Kirsche die  Matte als Träger des zweiten Dans betreten hat und die Matte mit den dritten Dan verlässt. Denn der NJV verleiht Engelbert-Heye Kirsche für seine Erfolge und Verdienste für den Judo-Sport den dritten Dan. Unter großem Beifall nahm Engelbert-Heye Kirsche die Ehrung entgegen und bekam vom Verein den passenden Gürtel geschenkt. Engelbert-Heye Kirsche bedankte sich voller Freude für den dritten Dan.

Nach den Reden konnte die Judo-Show beginnen. Den Anfang machten die Judokinder mit der Fallschule und dem Drei-Mann Spiel. Im Anschluss zeigten die Erwachsenen das selbe Programm nur in einer Steigerung, wie z.B. eine „Judo-Flugrolle“ über fünf liegende Judokas. Im Anschluss waren wieder die Judokinder an der Reihe. Zu zweit zeigten die Kinder ihre jeweiligen Lieblingswürfe. Im weiteren Programm kamen die Erwachsen. Erst zeigten Jelto Schäfer, Heike Holling und danach Henning Heiken und Carsten Lisson spektakuläre Würfe aus der Go-kyo. Es folgte eine Kata (namentlich benannte Abfolgen von Techniken) vorgeführt von Imke Schwitters und Lisa Janssen. Im Anschluss wurden unter anderem durch Carsten Lisson, Heike Holling, Thomas Slink, Horst Zimmermann einige Techniken der Judo Selbstverteidigung demonstriert


So endete die Vorführung nach gut einer Stunde unter begeistertem Applaus. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen, wo sich die Gäste untereinander und mit den Judoka unterhalten konnten. Während des gesamten Nachmittags konnten Mitglieder und Gäste die 35 Jahre Revue passieren lassen. Denn eine Hallenwand war komplett mit Bildern und Zeitungsberichten aus den 35 Jahren Judo-Sparte geschmückt. So konnten die Einzelnen in Erinnerungen der letzten Jahre schweben. Im kleineren Kreis ging die Feier am Abend mit einem guten Essen, Getränken und Musik weiter. Am selbigen wurde auf einen gelungen Tag zurück geblickt.

Bilder zum Bericht: