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30jahr Feier der Judo-Sparte

Bericht vom 18.11.2010 (Horst Zimmermann)
Am Samstag den 13. November wurde das 30jährige bestehen der Judo-Sparte von Tura Marienhafe gefeiert.

Am Samstag, den 13.November 2010 wurde in Upgant-Schott das 30 Jährige Bestehen der Judo-
Sparte von Tura 46 e.V. Marienhafe gefeiert.
Der Ursprung des Judo-Sports in Marienhafe war die Selbstverteidigungsschule von Frerich Rüst im Sommer 1979 im Saal der Gaststätte „Doden“ in Upgant-Schott. Durch die große Teilnehmerzahl und dem Zuspruch in Marienhafe zum Judo wurde durch Frerich Rüst und Engelbert-Heye Kirsche am 13. November 1980 die Judo-Sparte von Tura 46 e.V. Marienhafe gegründet. Manch einer der beim ersten Training vor 30 Jahren dabei war, ist heute noch aktiv, wie z.B. Manfred Saathoff. Am 19. Dezember 1982 legten die ersten Judoka aus Marienhafe ihre Gürtelprüfung ab.
Ab dem Jahr 1983 nahm Siegfried Beyer in Marienhafe am Training teil. Seine Idee war es, dass die damaligen Leiter eine Trainerausbildung absolvieren konnten. Diese wurde dann und in den folgenden Jahren immer wieder durchgeführt. Somit kann die Judo-Sparte heute auf eine Reihe von Trainern zurückgreifen.
Ab dem Jahr 1987 wurde unter der Leitung von Siegfried Beyer die erste Judo-Safari durchgeführt. Im gleichen Jahr wurde durch die Teilnahme an der Judo-Safari eine Trainingseinheit mit dem Olympia Sieger von 84 Frank Wienecke gewonnen. Zwei Jahre später nahmen die Erwachsenen Judoka an dem Judosportabzeichen teil. Sowohl die Judo-Safari als auch das Judosportabzeichen finden immer noch große Beliebtheit und werden jedes Jahr im Sommer durchgeführt. Engelbert-Heye Kirsche und Yoshifumi Takahashi vom SV Alfhausen beschlossen im Jahre 1990 den Eltern der Judokinder je ein Wochenende im Jahr den Judosport näher zu bringen. Die 20.
Begegnung fand in diesem Jahr in Alfhausen statt.

Kämpferisch konnten diverse Siege in den letzten 30. Jahren bei Kreis-, Bezirks-, und
Landesmeisterschaften errungen werden. In diesem Jahr haben wir mit Imke Schwitters auch wieder eine Vertreterin bei den Norddeutschen Meisterschaften.
Über die Jahre wurden zahlreich Lehrgänge in Marienhafe ausgerichtet. Hierzu zählen unter anderem Judo-, Selbstverteidigungs-, und Ju-Jutsu-Lehrgänge. Zudem konnte der Verein einen Aikidolehrgang mit Klaus Gregor veranstalten.
Heute trainiert Siegfried Beyer mit seinem Trainerteam alle Kindergruppen. Engelbert-Heye Kirsche, Manfred Saathoff und Jens Lange trainieren die Erwachsenen. Alle Trainer besitzen die C Lizenz. Die Feierlichkeiten begannen am Samstagnachmittag in der Gymnastikhalle der Grundschule in Upgant-Schott. Der erste Vorsitzende der Judo Sparte Engelbert-Heye Kirsche ließ in seiner Eröffnungsrede die letzten 30 Jahre Revue passieren. Neben den sportlichen Erfolgen würdigte er besonders die Arbeit von Trainer Siegfried Beyer für seinen großartigen Einsatz bei den Kindergruppen. Dafür erhielt Siegfried Beyer für sich und seine Frau einen Essensgutschein als Dankeschön. Am Ende der Rede ging Engelbert-Heye Kirsche auf die Anschaffung der neuen Judo-Matte ein. Die neue Judo-Matte wird noch dieses Jahr zum Einsatz kommen und wird die Farben Gelb und Blau haben. Damit ist der Judo Verein auf dem aktuellen Stand. Engelbert-Heye Kirsche betonte weiter, dass der Trainingsbetrieb auf dem momentanen hohen Niveau gehalten werden soll.
Dieser soll weiterhin auf die allgemeine Fitness, Koordination und Judotechnik basieren.

Im Anschluss an seiner Rede verteilte Engelbert-Heye Kirsche Blumen an die fleißigen Frauen die immer im Hintergrund arbeiten und somit den Verein Unterstützen. Im gleichem Zuge übergab Jens Lange Urkunden für Engelbert-Heye Kirsche und Manfred Saathoff für ihr 30jähriges Jubiläum im Verein.
Frerich Rüst lobte seiner anschließenden Rede die gute Arbeit des Judo Vereins. Zudem sei er Stolz immer noch ein Mitglied des Vereins zu sein, obwohl er in der Nachbargemeinde seinen eigenen Verein hat. Er blickte auf die Anfänge im Jahre 1980 zurück und betonte dabei, wie schwer es war, damals Judo in Ostfriesland auszuüben. Wenn Judoka Lehrgänge besuchten oder Prüfungen ablegen wollten, war dies immer mit sehr viel Aufwand verbunden, da die Judoka ganz nach Hannover fahren mussten. Nach der Wiedervereinigung musste er beruflich in die neuen Bundesländer und ist froh darüber, dass Engelbert-Heye Kirsche und Siegfried Beyer den Judo-Verein solide weiter geführt haben und weiter führen.
Im Anschluss präsentierten einige Judoka des Vereins Judotechniken. Den Anfang machten die Kinder, die den Eltern und Gästen einige Grundtechniken des Judos zeigten. Danach waren die Erwachsen an der Reihe. Die Vorführung begann mit zwei Aufwärmtechniken für die Kondition. Es folgte die Fallschule unter anderem mit Sprüngen über ein Hindernis. Danach zeigten Tomke-Maren Oldewurtel, Daniel Freese, Jens Lange und Ursula Peters einige Würfe, Kombinationen aus der Bewegung. Im Anschluss wurden durch Engelbert-Heye Kirsche und Horst Zimmermann einige Techniken der Judo Selbstverteidigung demonstriert. Den Abschluss machten Daniel Freese und Matthias Kok indem sie eine Kata (namentlich benannte Abfolgen von Techniken) vorführten. So ging nach anderthalb Stunden die Vorführung zu Ende. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen, wo sich die Gäste untereinander und mit den Judoka unterhalten konnten. Während des gesamten Nachmittags konnten Mitglieder und Gäste viele Bilder aus den letzten 30 Jahren und auch die Zeitungsberichte des letzten Jahres anschauen.

Im kleineren Kreis ging die Feier am Abend weiter, mit einem guten Essen, Getränken und Musik. Am selbigen wurde auf einen gelungen Tag zurück geblickt.

Bilder zum Bericht:


von links Kirsche, Rüst, Beyer, Rademacher  


Kinder beim Aufwärmen (Fallschule)  


Kinder bei den Grunfwürfen des Judos  


Aktives Werfen Peters, Lange  


Judo Selbstverteidigung Kirsche, Zimmermann  


Kata-Vorführung Kok, Freese