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Bambinis locken Zuschauer in die Halle

Bericht vom 25.01.2011 (Dennis Fengkohl)

Quelle: Holger Backer (Bilder Holger Backer, Joachim Iken und Dennis Fengkohl)

1700 Zuschauer an zwei Turniertagen


Der 11. Störtebeker-Supercup für F- und G-Jugendmannschaften war für die Verantwortlichen von TuRa Marienhafe ein voller Erfolg. 37 Nachwuchsmannschaften spielten am Samstag und Sonntag um den Supercup. Die Zuschauerzahl übertraf alle Erwartungen. Besonders am Sonntag, mit den zwei Zehnerturnieren der Bambinis, platzte die Halle aus allen Nähten. Upgant-Schotts Bürgermeister Otto Thiele begrüßte sowohl am Samstag sowie am Sonntag die Mannschaften in der Kurt-Knippelmeyer-Halle. Die frisch renovierte Dreifachhalle in Marienhafe imponierte bei Spielern und Trainern gleichermaßen und trug zu begeisterten Spielen bei. Den Anfang machte am Samstagvormittag die F-Jugend des jüngeren Jahrganges. Hier spielte Ostfrisia Moordorf groß auf und gewann das Turnier souverän. Im Finale     besiegte die Ostfrisia den TUS Pewsum mit 7:0. Dritter wurde der BSV Wiegboldsbur nach einem 9 Meter-schießen gegen TuRa Marienhafe. Im Anschluss folgte direkt das zweite F-Jugend-turnier des Tages. Hier ließ leider der TUS Großheide die Marienhafer im Stich, sie fanden nicht den Weg ins Brookmerland. Bei diesem Turnier des älteren Jahrganges zeigten einige Mannschaften das sie schon seit Jahren zusammen eingespielt sind und die Zuschauer staunten über gelungenes Zusammenspiel und Traumtore am Fließband. Allen voran Rot Weiß Emden und die SG Upleward/ Loquard, die das Finale gegeneinander ausspielten. Die Krummhörner spielten sich wie im letzten Jahr bis ins Finale und hofften diesmal auf ein glücklicheres Ende. Aber auch in diesem Jahr war im Finale der Gegner etwas stärker. RW Emden durfte sich über den Turniersieg freuen. Im Kleinen Finale setzte sich dann PSV Norden gegen SUS Rechtsupweg durch. Jugendobmann Ditmar Amelsberg zog bereits am ersten Tag eine positive Bilanz und freute sich über faire Spiele und eine tolle Atmosphäre in der Halle. Nicht nur zu den Finalspielen hatte es teilweise Stadioncharakter. Einige Mannschaften waren auch mit Pauken und Trompeten angereist. Zum Abschluss des ersten Tages gab es dann noch ein internes Turnier der TuRa Herrenabteilung. Sonntagmorgen hieß es dann wieder früh aufstehen für alle im TuRa Orga-Team, denn 20 Bambinimannschaften wollten ihr Können beweisen. Zuerst standen die kleinsten der Kleinen Fußballer auf dem Programm. Das Turnier der Jahrgänge 05/06 zog die Zuschauer besonders in ihren Bann. Auch staunten die Zuschauer nicht schlecht über den ein oder anderen 2007ner Pampersrocker der schon gekonnt gegen den Ball trat. Die Spiele versprachen Bambini-Fußball pur. Es war den Kindern der Spaß am Fußball schon anzumerken. Zwar klappte noch nicht immer alles, aber mit Kampfeswille und Eifer wurde mit Mann und Maus hinter dem Ball her gestürmt. Die Sportfreunde aus Larrelt zeigten bereits jetzt ihr Talent und wurden ungeschlagen Supercup-Gewinner. Gegen die Concorden aus Suurhusen taten sie sich aber schwer und gewannen am Ende nur knapp mit 2 : 0. Im Spiel um Platz 3 besiegte TUS Pewsum den VfB Münkeboe im 9-Meterschießen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden nicht nur die Mannschaften geehrt. Als jüngster Feldspieler wurde Nils Hollwedel vom TUS Halbemond mit knapp 3 ½ Jahren und Torhüter Robert Boy, gerade erst  vier Jahre alt geworden, von RW Emden geehrt. Im Anschließenden 04er Turnier spielten dann schon eingespielte Bambinis um den begehrten Wanderpokal. Wahrscheinlich sahen die Zuschauer hier schon den einen oder anderen zukünftigen Hoffnungsträger für die Weltmeisterschaften 2026 und 2030. In einem für Baminifußball hochklassigen Endspiel siegten die Kicker vom TUS Pewsum gegen die favorisierten Spieler von Rot Weiß Kickers Emden mit 2 : 0. In diesem Finale ging es hin und her und die Zuschauer in der Halle waren begeistert. Die Pewsumer waren am Ende entschlossener und hielten den Sieg fest und es kam nach Abpfiff zu wahren Begeisterungsstürmen zwischen Zuschauer und Kleinen Kickern. An der Siegerehrung nahm dann auch wieder Otto Thiele teil und übergab den Wanderpokal an die Krummhörner. Ein großes Lob sprach er dann auch allen Beteiligten für die perfekte Organisation des in der Region einmaligen Hallenjugendturniers aus. Ein besonderes Lob gilt sicherlich Ditmar Amelsberg und Horst Janßen, die seit Beginn an des Störtebeker-Supercups immer in vorderster Front schon Wochen im Voraus an den Turnierplanungen feilten und das Turnier zu diesem mittlerweile großen Event machten. Nicht zu vergessen sind natürlich die fleißigen Mütter die wieder mit zahlreichen verschiedenen Kuchen glänzten. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung der Marienhafer Geschäftswelt ohne die TuRa Marienhafe ein Turnier dieser Größe nicht hinbekommen würde und das schon seit Jahren einmalig in der Umgebung. Das zeigt wie wichtig und erstgenommen die Jugendarbeit auch dort gesehen wird. Die große Tombola und das Glücksrad mit super Preisen an beiden Tagen sorgten für die nötige Abwechslung zwischen den Spielen. Die Kinder und Zuschauer gingen nicht leer aus in Marienhafe zogen mit gewonnenen Fußbällen, Bundesligatrikots Sportausstattungen und nicht zuletzt mit einen Hollandfahrrad der Marke Gazelle von dannen. Für das Orga-Team bleibt aber nicht viel Zeit zum Ausruhen, stehen die Vorbereitungen für das Jugendfußballturnier im Sommer mit einem großen Zeltlager und dem Finale der Frühlingsrunde der Bambinis um den Krummhörn-Cup am 02./03 Juli bereits an. Marienhafe wird dann Ausrichter des besten Bambini-Freilufturniers in Ostfriesland sein und darauf freuen wir uns jetzt schon.

 

Viele sportliche Grüße

Holger Backer
Bambini-Trainer
TuRa Marienhafe

Bilder zum Bericht: