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Zum Abschied sieht Trainer Rossow eine gute Leistung

Bericht vom 16.05.2019 (Hilko Schwitters)

Quelle: Ostfriesischer Kurier

TuRa unterliegt bei Meister MTV Aurich 28:31

Sören Rossow hätte sein siebenmonatiges Engagement als Interimstrainer der Handballer von TuRa am Sonnabend natürlich gern mit einem Sieg beendet, doch auch nach der Niederlage beim neuen Landesliga-Meister MTV Aurich zeigte er sich zufrieden. „Wir haben noch einmal eine gute Leistung abgerufen und es geschafft, den Favoriten ein wenig zu ärgern“, sagte Rossow, der aus beruflichen Gründen aufhört. Die Marienhafer hatten einige personelle Probleme. Jan-Ole Frerichs bereitete die Schulter Probleme, sodass er nur in der Abwehr zum Einsatz kam. Jonas Speckmann konnte nur eine Minute mitwirken, weil sich wieder muskuläre Probleme bemerkbar machten. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es umnichts mehr ging. Die Auricher hatten in der Vorwoche Titelgewinn und Aufstieg perfekt gemacht und werden nächste Saison als Reserve des OHV in der Verbandsliga um Punkte kämpfen. Die Brookmerlander hatten bereits den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. „Man hat gemerkt, dass die Luft ein wenig raus war“, so Rossow, dessen Team einen denkbar ungünstigen Start erwischte. Denn erst nach mehr als acht Minuten gelang Mathes Folkerts das erste Tor – zu diesem Zeitpunkt hatten die Auricher schon viermal getroffen. Doch die Gäste kämpften sich in die Partie zurück, glichen aus und lagen zur Pause nur 13:14 hinten. Auch nach dem Wechsel blieb das Duell zunächst ausgeglichen. Doch dann leisteten sich die Marienhafer wie schon zu Beginn einige leichte Fehler, die sofort bestraft wurden. Die Auricher münzten jeden Ballverlust in erfolgreiche Tempogegenstöße um und zogen vorentscheidend auf 24:19 davon (40.). „Da haben wir uns in einigen Situationen etwas dumm angestellt“, ärgerte sich Rossow über die Nachlässigkeiten.

TuRa Marienhafe: Jungvogel, Schwitters – Peters (1), Neumann, Kramer (1), T. Poppinga (6), M. Folkerts (5), R. Janssen (4), Frerichs, Schrainer, J. Janssen, M. Poppinga (8), Krüger (3), Speckmann.